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Uzm. Dt. Emre Karakaya — Periodontoloji & İmplant Cerrahisi

Implantatchirurgie

Festsitzende, natürlich wirkende Möglichkeit bei fehlenden Zähnen

Implantatchirurgie
Symbolbild.

Ein Zahnimplantat ist eine biokompatible Schraube auf Titanbasis, die anstelle der Wurzel eines verlorenen Zahns in den Kieferknochen eingebracht wird. Mit der darauf befestigten Krone oder Prothese bietet es eine Lösung, die dem natürlichen Zahn in Kaufunktion und Aussehen nahekommt. Geplant werden kann es bei einer einzelnen Lücke ebenso wie bei mehreren fehlenden Zähnen, ohne die Nachbarzähne zu beschleifen.

Grundlage eines soliden Implantatverlaufs ist die richtige Planung. Der Aufbau des Kieferknochens wird durch eine ausführliche klinische Untersuchung und Röntgendiagnostik beurteilt; bei unzureichendem Knochen können vorbereitende Eingriffe geplant werden. Aus parodontologischer Sicht wird die Gesundheit des Zahnfleischs und der Stützgewebe rund um das Implantat in jeder Phase mitbetrachtet.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine Schraube auf Titanbasis, die die Wurzel des fehlenden Zahns nachbildet und in den Kieferknochen eingebracht wird. In einem als Osseointegration bezeichneten Vorgang verbindet sie sich mit dem Knochen und bildet eine tragfähige Grundlage; darauf kann festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz gesetzt werden.

Die auf dem Implantat angefertigte Krone oder Prothese zielt auf ein Ergebnis, das dem natürlichen Zahn in Aussehen und Kaufunktion nahekommt. Welches Vorgehen infrage kommt, wird individuell nach der Zahl der fehlenden Zähne, dem Zustand des Kieferknochens und der allgemeinen Mundgesundheit festgelegt.

Warum die Planung entscheidend ist

Einer der wichtigsten Schritte für das Ergebnis einer Implantatbehandlung ist die Planung. Neben der klinischen Untersuchung werden Höhe, Breite und Dichte des Kieferknochens mit Röntgenaufnahmen beurteilt, etwa mit einer Panoramaaufnahme oder einer dreidimensionalen digitalen Volumentomografie (DVT).

Reicht das Knochenangebot nicht aus, können vorbereitende Aufbaumaßnahmen infrage kommen. Außerdem wird die parodontale Gesundheit von Zahnfleisch und umgebenden Geweben in der Planung sorgfältig berücksichtigt, weil sie den langfristigen Zustand des Implantats mitbestimmt. Der endgültige Plan entsteht nach Untersuchung und Bildgebung.

Ablauf der Behandlung

Die Implantatbehandlung verläuft in nachvollziehbaren Schritten. In der Regel sind es fünf Abschnitte; die Dauer der einzelnen Abschnitte kann je nach Mund- und Knochenverhältnissen unterschiedlich sein.

  1. Untersuchung und Bildgebung: Kieferknochen und allgemeine Mundgesundheit werden durch eine ausführliche klinische Untersuchung und Röntgendiagnostik beurteilt.
  2. Chirurgische Planung: Geeigneter Implantattyp, Anzahl und Position werden individuell festgelegt; bei Bedarf werden eine digitale Planung und ein Knochenaufbau vorgesehen.
  3. Einbringen des Implantats: Die Implantatschraube wird unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingebracht.
  4. Einheilung (Osseointegration): Für die Verbindung des Implantats mit dem Knochen wird eine Einheilzeit abgewartet; sie dauert meist einige Monate und ist von Person zu Person unterschiedlich.
  5. Prothetische Phase: Ist die Einheilung abgeschlossen, wird die endgültige Krone oder Prothese auf dem Implantat befestigt.

Mögliche Versorgungsformen

Implantatchirurgie kann für ganz unterschiedliche Situationen geplant werden, von einer einzelnen Lücke bis zu mehreren fehlenden Zähnen. Auf Implantaten kann festsitzender Zahnersatz angefertigt werden; bei vielen fehlenden Zähnen kann auch implantatgetragener herausnehmbarer Zahnersatz eine Möglichkeit sein.

Für Situationen mit unzureichendem Kieferknochen wird gesondert geplant. In geeigneten Fällen kann eine digitale Planung dabei helfen, die Implantatposition vorab festzulegen. Die parodontale Pflege des Zahnfleischs und der Gewebe rund um das Implantat gehört untrennbar zum Verlauf.

Festsitzende Versorgung bei zahnlosem Kiefer

Wenn in einem Kiefer keine Zähne mehr vorhanden sind, kann eine festsitzende, von der Patientin oder dem Patienten nicht herausnehmbare Konstruktion geplant werden, die von mehreren Implantaten getragen wird. Wie viele Implantate erforderlich sind, ergibt sich aus der gemeinsamen Beurteilung von Kieferzustand, Knochenangebot, geplanter Konstruktion und Gegenkiefer.

Im Oberkiefer kann je nach Konstruktion geprüft werden, ob der Gaumen frei bleiben kann. Bei solchen Versorgungen wird von Anfang an mitgeplant, dass die Konstruktion zu reinigen ist und die Zwischenräume zugänglich bleiben; Ablauf und Pflegeschema werden nach der Untersuchung festgelegt.

Einheilung und Pflege rund um das Implantat

Nach dem Einbringen des Implantats beginnt die Einheilphase. In dieser Zeit unterstützen es die Heilung, wenn Sie die Hinweise zu Ernährung und Mundpflege befolgen, auf Rauchen verzichten und die Kontrolltermine wahrnehmen.

Der langfristige Zustand von Implantaten hängt wesentlich von der Gesundheit des umgebenden Zahnfleischs ab. Regelmäßige parodontale Nachsorge und eine korrekte Mundhygiene tragen dazu bei, die Gewebe rund um das Implantat zu schützen. Entzündliche Veränderungen, die im Gewebe um ein Implantat entstehen können (Periimplantitis), werden bei regelmäßigen Kontrollen beobachtet. Heilungsverlauf und Ergebnisse sind von Person zu Person unterschiedlich; für eine verbindliche Einschätzung wenden Sie sich an Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt.

Erklärvideo

Implantatbehandlung in Denizli — Uzm. Dt. Emre Karakaya

Eine kurze Information zu den Schritten und zum Ablauf einer Implantatbehandlung. Der Inhalt dient ausschließlich der Information; die individuelle Beurteilung erfolgt bei der Untersuchung. Das Video ist auf Türkisch.

Häufig gestellte Fragen

Die Implantatbehandlung umfasst Voruntersuchung und Bildgebung, die chirurgische Planung, das Einbringen der Implantatschraube in den Kieferknochen, die Einheilphase (Osseointegration) und zuletzt die Anfertigung der Prothese oder Krone. Der Gesamtablauf richtet sich nach den Knochenverhältnissen der jeweiligen Person.

Die Gesamtdauer einschließlich der Einheilphase hängt von den Knochenverhältnissen und von möglicherweise erforderlichen Zusatzeingriffen ab. Die Osseointegration dauert meist einige Monate. Ein konkreter Zeitplan wird nach Untersuchung und Bildgebung erstellt.

Eine allgemeine Haltbarkeitsangabe für ein Implantat lässt sich nicht machen; sie ist von Person zu Person unterschiedlich. Regelmäßige Pflege, Kontrollen und die parodontale Gesundheit rund um das Implantat sind dafür maßgeblich, wie gut es seine Funktion behält.

Es kommt für die meisten Erwachsenen infrage, deren allgemeiner Gesundheitszustand und Kieferknochen dafür geeignet sind. In manchen Fällen sind vorbereitende Eingriffe erforderlich. Ob es geeignet ist, wird nach Untersuchung und Röntgendiagnostik beurteilt.

In den ersten Tagen wirken sich das Befolgen der Hinweise zu Ernährung und Mundpflege, der Verzicht auf Rauchen und das Wahrnehmen der Kontrolltermine unterstützend auf den Heilungsverlauf aus. Die Heilung ist von Person zu Person unterschiedlich.

Eine unbehandelte Zahnlücke kann dazu führen, dass sich die Nachbarzähne verschieben, dass Kauprobleme entstehen und dass sich der Kieferknochen mit der Zeit zurückbildet. Deshalb ist es wichtig, die Situation beurteilen zu lassen.

Dieser Inhalt dient ausschließlich der Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung. Verlauf und Ergebnisse sind von Person zu Person unterschiedlich.

Planen Sie diese Behandlung als Reisende oder Reisender? Der Besuchsplaner beschreibt, wie viele Tage in Denizli üblicherweise nötig sind.

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